Karo in China http://karoleo.soup.io/ für mich, für Freunde, für Leute, denen Tübingen plötzlich leiser vorkommt... Die letzten Tage in Beijing habe ich genutzt, um noch einmal alle Leute zu treffen und alle leckeren Essen zu essen:) {"tags":[],"type":"regular","title":null,"source":null,"body":"Die letzten Tage in Beijing habe ich genutzt, um noch einmal alle Leute zu treffen und alle leckeren Essen zu essen:)\u003Cbr /\u003EIn Deutschland kann man sich nun einmal nicht f\u00fcr 90 cent mit leckeren Dingen pappsatt essen...\u003Cbr /\u003ENachdem ich dann meine Wohnung geputzt und leerger\u00e4umt, die unglaubliche Miete von 1800 RMB f\u00fcr 6 Monate bezahlt und allen Krempel gepackt hatte, habe ich am 5. den Schl\u00fcssel abgegeben und bin zu Steff gefahren. Von dort habe ich am n\u00e4chsten Morgen um 4, als Michelinm\u00e4nnchen verkleidet, ein Taxi zum Flughafen genommen. Nun waren meine schauspielerischen F\u00e4higkeiten gefragt: unter 2,5 Tshirts und 3 dicken Jacken fr\u00f6hlich grinsend den 15 kg- Rucksack auf einer Schulter tragen und den Eindruck vermitteln, dass er quasi nichts wiegt und als Handgep\u00e4ck durchgeht... Auch beim aufgegebenen Gep\u00e4ck h\u00e4tte ich nichts mehr hineinbekommen: 29,7 kg wog es, 30 kg durfte ich. Aber ich hab tats\u00e4chlich alles mitbekommen! Der Flug von Beijing nach Dubai war gro\u00dfartig: ich hab Stunde um Stunde damit verbracht, gebannt aus dem Fenster zu starren und die riesigen W\u00fcsten und die schneebedeckten Gipfel zu bestaunen. Irgendwann muss ich das Karakorum noch einmal von unten sehen.\u003Cbr /\u003ENach 20 Stunden unterwegs war ich dann endlich zu Hause und akut \u00fcberfordert: ich hab mich \u00fcber jedes deutsche Schild gewundert, war \u00fcberrascht, wenn Menschen um mich herum deutsch sprachen, hab mir \u00fcberlegt, wie viel Uhr es jetzt in Deutschland ist...\u003Cbr /\u003ESeit heute bin ich nun wieder in T\u00fcbingen und langsam komm ich wieder zurecht. Nur das Anschnallen im Auto vergesse ich immer noch...\u003Cbr /\u003E"} Die letzten Tage in Beijing habe ich genutzt, um noch einmal alle Leute zu treffen und alle leckeren Essen zu essen:)<br />In Deutschland kann man sich nun einmal nicht für 90 cent mit leckeren Dingen pappsatt essen...<br />Nachdem ich dann meine Wohnung geputzt und leergeräumt, die unglaubliche Miete von 1800 RMB für 6 Monate bezahlt und allen Krempel gepackt hatte, habe ich am 5. den Schlüssel abgegeben und bin zu Steff gefahren. Von dort habe ich am nächsten Morgen um 4, als Michelinmännchen verkleidet, ein Taxi zum Flughafen genommen. Nun waren meine schauspielerischen Fähigkeiten gefragt: unter 2,5 Tshirts und 3 dicken Jacken fröhlich grinsend den 15 kg- Rucksack auf einer Schulter tragen und den Eindruck vermitteln, dass er quasi nichts wiegt und als Handgepäck durchgeht... Auch beim aufgegebenen Gepäck hätte ich nichts mehr hineinbekommen: 29,7 kg wog es, 30 kg durfte ich. Aber ich hab tatsächlich alles mitbekommen! Der Flug von Beijing nach Dubai war großartig: ich hab Stunde um Stunde damit verbracht, gebannt aus dem Fenster zu starren und die riesigen Wüsten und die schneebedeckten Gipfel zu bestaunen. Irgendwann muss ich das Karakorum noch einmal von unten sehen.<br />Nach 20 Stunden unterwegs war ich dann endlich zu Hause und akut überfordert: ich hab mich über jedes deutsche Schild gewundert, war überrascht, wenn Menschen um mich herum deutsch sprachen, hab mir überlegt, wie viel Uhr es jetzt in Deutschland ist...<br />Seit heute bin ich nun wieder in Tübingen und langsam komm ich wieder zurecht. Nur das Anschnallen im Auto vergesse ich immer noch...<br />Sat, 09 Oct 2010 17:19:28 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/81142993/Die-letzten-Tage-in-Beijing-habe-ichurn:www-soup-io:1:81142993regular Die kleine Meerjungfrau {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Die kleine Meerjungfrau","url":"http://e.asset.soup.io/asset/1132/0846_4726.jpeg"} <p><a href=""><img alt="0846_4726_400" height="299" src="http://e.asset.soup.io/asset/1132/0846_4726_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Die kleine Meerjungfrau</p>Sat, 02 Oct 2010 10:39:41 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/79877706/Die-kleine-Meerjungfrauurn:www-soup-io:1:79877706image Vor dem englischen Pavillion. Der Panda muss den ganzen Tag Selleriestangen e... {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Vor dem englischen Pavillion. Der Panda muss den ganzen Tag Selleriestangen essen. 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Kein Wunder, dass er so guckt.</p>Sat, 02 Oct 2010 10:37:18 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/79877439/Vor-dem-englischen-Pavillion-Der-Panda-mussurn:www-soup-io:1:79877439image Der niederländische Pavillion sieht etwas aus wie ein Mac-Donalds-Kinderspiel... {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Der niederl\u00e4ndische Pavillion sieht etwas aus wie ein Mac-Donalds-Kinderspielplatz..aber mir gef\u00e4llt er:)","url":"http://7.asset.soup.io/asset/1132/0647_1817.jpeg"} <p><a href=""><img alt="0647_1817_400" height="299" src="http://7.asset.soup.io/asset/1132/0647_1817_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Der niederländische Pavillion sieht etwas aus wie ein Mac-Donalds-Kinderspielplatz..aber mir gefällt er:)</p>Sat, 02 Oct 2010 10:32:51 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/79876993/Der-niederl-ndische-Pavillion-sieht-etwas-ausurn:www-soup-io:1:79876993image China und Macao- wieso ist Macaos Pavillion ein Hase?? {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"China und Macao- wieso ist Macaos Pavillion ein Hase??","url":"http://1.asset.soup.io/asset/1132/0401_28d2.jpeg"} <p><a href=""><img alt="0401_28d2_400" height="299" src="http://1.asset.soup.io/asset/1132/0401_28d2_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>China und Macao- wieso ist Macaos Pavillion ein Hase??</p>Sat, 02 Oct 2010 10:28:03 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/79876364/China-und-Macao-wieso-ist-Macaos-Pavillionurn:www-soup-io:1:79876364image Israel- ich mag die Architektur, aber der Inhalt war etwas dürftig {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Israel- ich mag die Architektur, aber der Inhalt war etwas d\u00fcrftig","url":"http://2.asset.soup.io/asset/1132/0274_4243.jpeg"} <p><a href=""><img alt="0274_4243_400" height="299" src="http://2.asset.soup.io/asset/1132/0274_4243_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Israel- ich mag die Architektur, aber der Inhalt war etwas dürftig</p>Sat, 02 Oct 2010 10:26:09 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Matratzen...Nach 9 Std. kamen wir also ausgeschlafen in Shanghai an, haben unsere Rucks\u00e4cke im Hostel verstaut und sind dann zum Bund gefahren (die Uferpromenade in Shanghai, wo die Skyline ist). Da das Wetter allerdings nicht so prickelnd war, haben wir nach etwas Herumgelaufe beschlossen, uns in ein Cafe zu setzen und von dort aus weiter zu planen. Da Shanghai als Stadt au\u00dfer Skyline nicht so viel hergibt, was es z.B. in Beijing nicht auch gibt, wollten wir in die \"China Sex Culture Exhibition\", das laut Reisef\u00fchrer \"einzige Museum dieser Art in China\" mit \"niedlichen pornografischen Bildern\". Da es im Sightseeing Tunnel (verbindet die Flussufer) liegen sollte , haben wir z\u00e4hneknirschend die 55 RMB f\u00fcr ein Tunnel- Return-Ticket bezahlt und sind etwas skeptisch nach unten gefahren.. Dort stieg man in eine kleine Bahn und dann kam \"high tech showing consisting sound, light, cartoons and videos, as if going through the earth and enjoying an amazing experience\"- auf deutsch: eine 3 min\u00fctige Fahrt mit kitschiger Lichtshow. 3 Minuten, w\u00e4hrend denen wir uns verzweifelt fragten, warum wir daf\u00fcr so viel Geld ausgegeben hatten. Auf der anderen Seite angekommen stellten wir fest, dass die Sex Culture Exhibition einer Polar Exhibition gewichen war...\u003Cbr /\u003EStattdessen machten wir dann einen Spaziergang durch Pudong (das Businessviertel mit den Wolkenkratzern), bevor wir zum zweiten Mal durch die Erde fuhren. Eine sehr, \u00e4hm, chinesische Erfahrung.\u003Cbr /\u003EAuf dem R\u00fcckweg zum Hostel haben wir einen kurzen Umweg durch die sehr touristische Altstadt gemacht, die auch nicht anders aussieht als in anderen Touristensammelpunkten, weil Steffi noch einmal in eine kleine Galerie wollte, die sie bei ihrem ersten Shanghaibesuch gefunden hatte. Ein deutscher Fotograf stellt hier wirklich sch\u00f6ne Fotos aus. Und er ist Single, wirklich sehr nett, unglaublich gutaussehend, zwar schon 40, aber sieht h\u00f6chstens aus wie 30- die Verk\u00e4uferin schien eher daran interessiert zu sein, ihren Chef zu verkuppeln, als uns Bilder zu verkaufen. Als sie erfuhr, dass wir in Beijing wohnen, war sie entz\u00fcckt: \"This must be fate! He is in Beijing right now!\" Wir haben dankend abgelehnt...\u003Cbr /\u003E\u003Cbr /\u003EAm n\u00e4chsten Morgen ging es zur Expo: um 9 macht sie auf, um 8.30 standen wir am Eingangtor zur Expo-U-Bahn in endlosen Schlangen. Riesige Menschenmassen str\u00f6mten durch die diversen Sicherheitskontrollen (Station 1: Polizist durchsucht den Rucksack. Station 2: Rucksack f\u00e4hrt durch R\u00f6ntgenstrahl...), rannten die Rolltreppen herauf und herunter, sprangen aus der U-Bahn, boxten dich zur Seite und sprinteten dann wie die Verr\u00fcckten auf das Expogel\u00e4nde. Ich dachte, ich sehe nicht richtig. Dass Chinesen sich in Schlangen gnadenlos vordr\u00e4ngeln und grunds\u00e4tzlich irgendwo einsteigen, bevor die anderen ausgestiegen sind, bin ich ja schon gew\u00f6hnt- aber dass alte Opas, junge M\u00fctter mit Baby auf dem Arm, ganze Familien durch die Gegend rasen, nur um 10 Sekunden vor dem Rest vor den Pavillions zu stehen, hat mich dann doch etwas verbl\u00fcfft. Steff und ich haben uns zuerst vor den Pavillon der Emirate gestellt, da er wohl tags\u00fcber mehrere Stunden Wartezeit hat. Wir kamen nach wenigen Minuten herein und durften dann in drei verschiedenen R\u00e4umen Kurzfilme gucken. Toll.\u003Cbr /\u003EBevor es richtige Schlangen gab, waren wir noch in Marokko, Turkmenistan, Nordkorea, Vietnam und im Asia Joint Pavillon III bei Afghanistan. Dort standen wir vor einem Schmuckstand, den Steff mit \"Sowas bekommt man in China doch auch \u00fcberall\" kommentierte. Wer kann denn ahnen, dass die junge Afghanin hinter dem Stand aus Wien kommt? Also mussten wir uns erstmal eine Standpauke anh\u00f6ren, dass die Steine hier echt sind, dass die Qualit\u00e4t toll ist, dass es in Deutschland alles viel teurer ist... Anschlie\u00dfend haben wir uns etwas mit dem M\u00e4del unterhalten. Sie hat erz\u00e4hlt, dass sie nach der Expo ihre Gro\u00dfmutter in Afghanistan besuchen wird. Auf Steffis Frage, ob es gef\u00e4hrlich sei, nach Afghanistan zu reisen, kam der n\u00e4chste Redeschwall: in Kabul ist es gar nicht gef\u00e4hrlich, es ist fast so wie in westlichen Gro\u00dfst\u00e4dten, wir h\u00e4tten ein ganzes falsches Bild, auf dem Land ist es nat\u00fcrlich schon gef\u00e4hrlich, die Afghanen sind ein stolzes Volk, die lassen sich nicht unterkriegen, die Taliban hat viel zerst\u00f6rt, als die Russen da waren, haben 30 Frauen in einem Gef\u00e4ngnis Selbstmord begangen, weil sie Angst vor Vergewaltigung hatten...Der Zusammenhang war uns nicht ganz klar.\u003Cbr /\u003ENach dieser etwas \u00fcberraschenden Begegnung sind wir bei strahlendem Sonnenschein \u00fcber das Expogel\u00e4nde geschlendert, haben \u00fcber die ewigen Schlangen gestaunt, Neuseeland und Indonesien besucht...Vor dem neuseel\u00e4ndischen Pavillon stand ein Baum. Steff und ich haben ihn betrachtet und festgestellt, dass die Bl\u00e4tter k\u00fcnstlich sind, der Rest aber echt aussieht. Mmh, wie haben die den Baum hier wohl hingeschafft? Mit den ganzen gro\u00dfen Wurzeln, die unten noch dran sind...so ein Aufwand.. Und dann haben wir ein Schild gesehen, dass der Baum vom \"Herr der Ringe\"- Special-Effects-Team geschaffen wurde. Wir h\u00e4tten schw\u00f6ren k\u00f6nnen, dass er echt ist. Dann ging es weiter Richtung Europa, wo wir dank unserer P\u00e4sse den VIP-Eingang zum deutschen Pavillon nehmen konnten. Der deutsche Pavillon hat sich sehr bem\u00fcht, das Motto \"Better city, better live\" umzusetzen, er ist gut gemacht, interessant, sympathisch, allerdings nicht besonders originell oder witzig. Er ist eben ein deutscher Pavillon- ich fand, dass er uns gut wiedergibt. \u003Cbr /\u003EAm Ende kommt leider eine ganz merkw\u00fcrdige Show: in einem gro\u00dfen runden Raum h\u00e4ngt eine Kugel und die Menschen stehen auf drei Ebenen um die Kugel herum. Diese Kugel ist nun angeblich ger\u00e4uschempfindlich: sie \u00e4ndert bei L\u00e4rm ihre Muster und schwingt zur lautesten Seite. Da das Publikum es aber nicht wirklich geschafft hat, auf den gegen\u00fcberliegenden Seiten abwechselnd zu schreien, hat man sich verzweifelt gefragt, warum die Kugel trotzdem schwingt. Und warum sie, w\u00e4hrend die Moderatoren reden, ruhig in der Mitte h\u00e4ngt, aber im Kreis schwingt, wenn die beiden relativ leise im Kreis laufen... Das Ganze sah aus wie billiger Trick, was ja eigentlich nicht zu Deutschland passt.\u003Cbr /\u003EDie Chinesen scheinen den Pavillon allerdings trotzdem zu m\u00f6gen- 3 Stunden, bevor er seine T\u00fcren schloss, durfte man sich nicht mehr anstellen, weil man nicht mehr hereingekommen w\u00e4re.\u003Cbr /\u003E\u003Cbr /\u003EBei vielen anderen Pavillons wurden die Schlangen abends k\u00fcrzer, sodass wir noch einige Pavillons von innen sahen. Kroatien hatte tags\u00fcber auch eine riesige Schlange gehabt, also sind wir da abends noch durchgelaufen und waren etwas erstaunt: der Pavillon war schlechter als Turkmenistan und Nordkorea zusammen! Er bestand nur aus einem 10 m langen Weg, an dessen W\u00e4nden kurze Filmszenen liefen, die wohl in kroatischen St\u00e4dten spielten: ohne Aussage und ohne Zusammenhang. Danach kam noch ein Krawattenstand.\u003Cbr /\u003EBegeistert waren wir von D\u00e4nemark: er hat eine gro\u00dfartige Architektur, in der Mitte steht die kleine Meerjungfrau (Die echte! Sie haben die tats\u00e4chlich aus Kopenhagen geholt, wo im Moment statt der Statue eine Leinwand steht mit Liveaufnahmen aus Shanghai), oben kann man sich Fahrr\u00e4der leihen und damit durch den Pavillon fahren und es gibt niedliche Kurzfilme und Vergleiche zwischen China und D\u00e4nemark (z.B. Millionenst\u00e4dte- D\u00e4nemark: 1, China: 122. Gr\u00f6\u00dfte Attraktion- D\u00e4nemark: kleine Meerjungfrau, China: gro\u00dfe Mauer).\u003Cbr /\u003ENach dem Pavillon h\u00e4tte ich alle D\u00e4nen knuddeln k\u00f6nnen.\u003Cbr /\u003EIm finnischen Pavillon haben wir einen finnischen Pfannkuchen mit Blaubeeren und Sahne gegessen, am t\u00fcrkischen Pavillon hat einer der T\u00fcrw\u00e4chter mir Kebab besorgt, weil die Schlange so lang war, er aber nicht anstehen musste und bei Tunesien gab es dann einen richtigen D\u00f6nerstand- mit deutschen D\u00f6nerschildern! Der junge Tunesier am Stand sah uns und fragte gleich, ob wir aus Deutschland seien. Er sprach flie\u00dfend deutsch und erz\u00e4hlte, dass er u.a. auch einen Stand auf dem Berliner Weihnachtsmarkt hat. Die zweite unerwartete Begegnung...\u003Cbr /\u003EGanz am Ende wollte ich noch nach Israel, was allerdings gerade zu gemacht hatte. Nach einigen traurigen Blicken und \"pleeeease\" hat sich einer der VIP-Eingang-W\u00e4chter bereit erkl\u00e4rt, die zust\u00e4ndige Israelin zu fragen, ob wir noch hereind\u00fcrfen. Die sch\u00fcttelt genervt den Kopf, sieht uns dann drau\u00dfen stehen und l\u00e4sst uns doch noch herein (der Film hat sich allerdings nicht wirklich gelohnt). Als Nichtchinesen bekommen wir in China im Allgemeinen und auf der Expo im Besonderen einfach eine Vorzugsbehandlung: Extrabegr\u00fc\u00dfungen vom Pavillonpersonal, Einlass nach Schlie\u00dfung und dann auch noch die letzten Pl\u00e4tze im Saal, obwohl auch viele Chinesen stehen... \u003Cbr /\u003E\u003Cbr /\u003EZur\u00fcck im Hostel habe ich mich auf das Sofa in der Lobby geworfen und mich nicht mehr bewegt: wir waren 13,5 Stunden unterwegs, wovon wir gesch\u00e4tzte 10 Stunden gelaufen sind. Bald hat sich ein Australier zu mir gesetzt, der Geburtstag hatte und den wohl nicht alleine ausklingen lassen wollte. Wir haben uns super unterhalten, bis sich ein merkw\u00fcrdiger \u00c4gypter dazugesetzt hat, der es unglaublich witzig fand, den Australier zu knuffen, zu hauen und anderweitig zu befummeln, w\u00e4hrend seine japanische Freundin stumm daneben sa\u00df. Dann hat er erkl\u00e4rt, dass er ihn jetzt auf arabisch Esel nennt, dass das bei ihm daheim als freundlich gewertet wird, wenn das ein anderer \u00c4gypter zu dir sagt, aber jeder Jude daf\u00fcr sofort verpr\u00fcgelt w\u00fcrde. Au\u00dferdem war er wohl der \u00dcberzeugung, sein Englisch w\u00fcrde authentischer, wenn jedes zweite Wort \"fuck\" ist, was eine Unterhaltung etwas schwierig gemacht hat.\u003Cbr /\u003E\u003Cbr /\u003EDen 1. Oktober (chinesischer Nationalfeiertag) haben Steff und ich damit verbracht, durch die relativ unspannende franz\u00f6sische Konzession zu bummeln, bevor wir wieder zum Bund gefahren sind, um dort die riesigen Chinesenmassen zu bewundern. Die B\u00fcrgersteige waren von Milit\u00e4r ges\u00e4umt, um die Menschenmassen zu b\u00e4ndigen, die Kreuzungen wurden von Polizistenheerscharen geordnet...es ist immer wieder faszinierend, wie viele Menschen hier sinnlos auf einem Haufen herumstehen k\u00f6nnen.\u003Cbr /\u003EAbends sind wir zur\u00fcck nach Beijing geflogen."} Der Zug nach Shanghai war purer Luxus: ein abgeschlossenes Abteil mit 4 Betten, an jedem Bett ein Bildschirm, breite Betten mit bequemen Matratzen...Nach 9 Std. kamen wir also ausgeschlafen in Shanghai an, haben unsere Rucksäcke im Hostel verstaut und sind dann zum Bund gefahren (die Uferpromenade in Shanghai, wo die Skyline ist). Da das Wetter allerdings nicht so prickelnd war, haben wir nach etwas Herumgelaufe beschlossen, uns in ein Cafe zu setzen und von dort aus weiter zu planen. Da Shanghai als Stadt außer Skyline nicht so viel hergibt, was es z.B. in Beijing nicht auch gibt, wollten wir in die "China Sex Culture Exhibition", das laut Reiseführer "einzige Museum dieser Art in China" mit "niedlichen pornografischen Bildern". Da es im Sightseeing Tunnel (verbindet die Flussufer) liegen sollte , haben wir zähneknirschend die 55 RMB für ein Tunnel- Return-Ticket bezahlt und sind etwas skeptisch nach unten gefahren.. Dort stieg man in eine kleine Bahn und dann kam "high tech showing consisting sound, light, cartoons and videos, as if going through the earth and enjoying an amazing experience"- auf deutsch: eine 3 minütige Fahrt mit kitschiger Lichtshow. 3 Minuten, während denen wir uns verzweifelt fragten, warum wir dafür so viel Geld ausgegeben hatten. Auf der anderen Seite angekommen stellten wir fest, dass die Sex Culture Exhibition einer Polar Exhibition gewichen war...<br />Stattdessen machten wir dann einen Spaziergang durch Pudong (das Businessviertel mit den Wolkenkratzern), bevor wir zum zweiten Mal durch die Erde fuhren. Eine sehr, ähm, chinesische Erfahrung.<br />Auf dem Rückweg zum Hostel haben wir einen kurzen Umweg durch die sehr touristische Altstadt gemacht, die auch nicht anders aussieht als in anderen Touristensammelpunkten, weil Steffi noch einmal in eine kleine Galerie wollte, die sie bei ihrem ersten Shanghaibesuch gefunden hatte. Ein deutscher Fotograf stellt hier wirklich schöne Fotos aus. Und er ist Single, wirklich sehr nett, unglaublich gutaussehend, zwar schon 40, aber sieht höchstens aus wie 30- die Verkäuferin schien eher daran interessiert zu sein, ihren Chef zu verkuppeln, als uns Bilder zu verkaufen. Als sie erfuhr, dass wir in Beijing wohnen, war sie entzückt: "This must be fate! He is in Beijing right now!" Wir haben dankend abgelehnt...<br /><br />Am nächsten Morgen ging es zur Expo: um 9 macht sie auf, um 8.30 standen wir am Eingangtor zur Expo-U-Bahn in endlosen Schlangen. Riesige Menschenmassen strömten durch die diversen Sicherheitskontrollen (Station 1: Polizist durchsucht den Rucksack. Station 2: Rucksack fährt durch Röntgenstrahl...), rannten die Rolltreppen herauf und herunter, sprangen aus der U-Bahn, boxten dich zur Seite und sprinteten dann wie die Verrückten auf das Expogelände. Ich dachte, ich sehe nicht richtig. Dass Chinesen sich in Schlangen gnadenlos vordrängeln und grundsätzlich irgendwo einsteigen, bevor die anderen ausgestiegen sind, bin ich ja schon gewöhnt- aber dass alte Opas, junge Mütter mit Baby auf dem Arm, ganze Familien durch die Gegend rasen, nur um 10 Sekunden vor dem Rest vor den Pavillions zu stehen, hat mich dann doch etwas verblüfft. Steff und ich haben uns zuerst vor den Pavillon der Emirate gestellt, da er wohl tagsüber mehrere Stunden Wartezeit hat. Wir kamen nach wenigen Minuten herein und durften dann in drei verschiedenen Räumen Kurzfilme gucken. Toll.<br />Bevor es richtige Schlangen gab, waren wir noch in Marokko, Turkmenistan, Nordkorea, Vietnam und im Asia Joint Pavillon III bei Afghanistan. Dort standen wir vor einem Schmuckstand, den Steff mit "Sowas bekommt man in China doch auch überall" kommentierte. Wer kann denn ahnen, dass die junge Afghanin hinter dem Stand aus Wien kommt? Also mussten wir uns erstmal eine Standpauke anhören, dass die Steine hier echt sind, dass die Qualität toll ist, dass es in Deutschland alles viel teurer ist... Anschließend haben wir uns etwas mit dem Mädel unterhalten. Sie hat erzählt, dass sie nach der Expo ihre Großmutter in Afghanistan besuchen wird. Auf Steffis Frage, ob es gefährlich sei, nach Afghanistan zu reisen, kam der nächste Redeschwall: in Kabul ist es gar nicht gefährlich, es ist fast so wie in westlichen Großstädten, wir hätten ein ganzes falsches Bild, auf dem Land ist es natürlich schon gefährlich, die Afghanen sind ein stolzes Volk, die lassen sich nicht unterkriegen, die Taliban hat viel zerstört, als die Russen da waren, haben 30 Frauen in einem Gefängnis Selbstmord begangen, weil sie Angst vor Vergewaltigung hatten...Der Zusammenhang war uns nicht ganz klar.<br />Nach dieser etwas überraschenden Begegnung sind wir bei strahlendem Sonnenschein über das Expogelände geschlendert, haben über die ewigen Schlangen gestaunt, Neuseeland und Indonesien besucht...Vor dem neuseeländischen Pavillon stand ein Baum. Steff und ich haben ihn betrachtet und festgestellt, dass die Blätter künstlich sind, der Rest aber echt aussieht. Mmh, wie haben die den Baum hier wohl hingeschafft? Mit den ganzen großen Wurzeln, die unten noch dran sind...so ein Aufwand.. Und dann haben wir ein Schild gesehen, dass der Baum vom "Herr der Ringe"- Special-Effects-Team geschaffen wurde. Wir hätten schwören können, dass er echt ist. Dann ging es weiter Richtung Europa, wo wir dank unserer Pässe den VIP-Eingang zum deutschen Pavillon nehmen konnten. Der deutsche Pavillon hat sich sehr bemüht, das Motto "Better city, better live" umzusetzen, er ist gut gemacht, interessant, sympathisch, allerdings nicht besonders originell oder witzig. Er ist eben ein deutscher Pavillon- ich fand, dass er uns gut wiedergibt. <br />Am Ende kommt leider eine ganz merkwürdige Show: in einem großen runden Raum hängt eine Kugel und die Menschen stehen auf drei Ebenen um die Kugel herum. Diese Kugel ist nun angeblich geräuschempfindlich: sie ändert bei Lärm ihre Muster und schwingt zur lautesten Seite. Da das Publikum es aber nicht wirklich geschafft hat, auf den gegenüberliegenden Seiten abwechselnd zu schreien, hat man sich verzweifelt gefragt, warum die Kugel trotzdem schwingt. Und warum sie, während die Moderatoren reden, ruhig in der Mitte hängt, aber im Kreis schwingt, wenn die beiden relativ leise im Kreis laufen... Das Ganze sah aus wie billiger Trick, was ja eigentlich nicht zu Deutschland passt.<br />Die Chinesen scheinen den Pavillon allerdings trotzdem zu mögen- 3 Stunden, bevor er seine Türen schloss, durfte man sich nicht mehr anstellen, weil man nicht mehr hereingekommen wäre.<br /><br />Bei vielen anderen Pavillons wurden die Schlangen abends kürzer, sodass wir noch einige Pavillons von innen sahen. Kroatien hatte tagsüber auch eine riesige Schlange gehabt, also sind wir da abends noch durchgelaufen und waren etwas erstaunt: der Pavillon war schlechter als Turkmenistan und Nordkorea zusammen! Er bestand nur aus einem 10 m langen Weg, an dessen Wänden kurze Filmszenen liefen, die wohl in kroatischen Städten spielten: ohne Aussage und ohne Zusammenhang. Danach kam noch ein Krawattenstand.<br />Begeistert waren wir von Dänemark: er hat eine großartige Architektur, in der Mitte steht die kleine Meerjungfrau (Die echte! Sie haben die tatsächlich aus Kopenhagen geholt, wo im Moment statt der Statue eine Leinwand steht mit Liveaufnahmen aus Shanghai), oben kann man sich Fahrräder leihen und damit durch den Pavillon fahren und es gibt niedliche Kurzfilme und Vergleiche zwischen China und Dänemark (z.B. Millionenstädte- Dänemark: 1, China: 122. Größte Attraktion- Dänemark: kleine Meerjungfrau, China: große Mauer).<br />Nach dem Pavillon hätte ich alle Dänen knuddeln können.<br />Im finnischen Pavillon haben wir einen finnischen Pfannkuchen mit Blaubeeren und Sahne gegessen, am türkischen Pavillon hat einer der Türwächter mir Kebab besorgt, weil die Schlange so lang war, er aber nicht anstehen musste und bei Tunesien gab es dann einen richtigen Dönerstand- mit deutschen Dönerschildern! Der junge Tunesier am Stand sah uns und fragte gleich, ob wir aus Deutschland seien. Er sprach fließend deutsch und erzählte, dass er u.a. auch einen Stand auf dem Berliner Weihnachtsmarkt hat. Die zweite unerwartete Begegnung...<br />Ganz am Ende wollte ich noch nach Israel, was allerdings gerade zu gemacht hatte. Nach einigen traurigen Blicken und "pleeeease" hat sich einer der VIP-Eingang-Wächter bereit erklärt, die zuständige Israelin zu fragen, ob wir noch hereindürfen. Die schüttelt genervt den Kopf, sieht uns dann draußen stehen und lässt uns doch noch herein (der Film hat sich allerdings nicht wirklich gelohnt). Als Nichtchinesen bekommen wir in China im Allgemeinen und auf der Expo im Besonderen einfach eine Vorzugsbehandlung: Extrabegrüßungen vom Pavillonpersonal, Einlass nach Schließung und dann auch noch die letzten Plätze im Saal, obwohl auch viele Chinesen stehen... <br /><br />Zurück im Hostel habe ich mich auf das Sofa in der Lobby geworfen und mich nicht mehr bewegt: wir waren 13,5 Stunden unterwegs, wovon wir geschätzte 10 Stunden gelaufen sind. Bald hat sich ein Australier zu mir gesetzt, der Geburtstag hatte und den wohl nicht alleine ausklingen lassen wollte. Wir haben uns super unterhalten, bis sich ein merkwürdiger Ägypter dazugesetzt hat, der es unglaublich witzig fand, den Australier zu knuffen, zu hauen und anderweitig zu befummeln, während seine japanische Freundin stumm daneben saß. Dann hat er erklärt, dass er ihn jetzt auf arabisch Esel nennt, dass das bei ihm daheim als freundlich gewertet wird, wenn das ein anderer Ägypter zu dir sagt, aber jeder Jude dafür sofort verprügelt würde. Außerdem war er wohl der Überzeugung, sein Englisch würde authentischer, wenn jedes zweite Wort "fuck" ist, was eine Unterhaltung etwas schwierig gemacht hat.<br /><br />Den 1. Oktober (chinesischer Nationalfeiertag) haben Steff und ich damit verbracht, durch die relativ unspannende französische Konzession zu bummeln, bevor wir wieder zum Bund gefahren sind, um dort die riesigen Chinesenmassen zu bewundern. Die Bürgersteige waren von Militär gesäumt, um die Menschenmassen zu bändigen, die Kreuzungen wurden von Polizistenheerscharen geordnet...es ist immer wieder faszinierend, wie viele Menschen hier sinnlos auf einem Haufen herumstehen können.<br />Abends sind wir zurück nach Beijing geflogen.Sat, 02 Oct 2010 09:25:45 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/79869588/Der-Zug-nach-Shanghai-war-purer-Luxusurn:www-soup-io:1:79869588regular Bevor es heute Abend nach Shanghai geht, habe ich den Nachmittag genutzt, um ... {"tags":[],"type":"regular","title":null,"source":null,"body":"Bevor es heute Abend nach Shanghai geht, habe ich den Nachmittag genutzt, um noch einmal zum Friseur zu gehen- Haare schneiden kostet hier n\u00e4mlich 38 RMB (inklusive waschen). Da der Friseur nat\u00fcrlich kein Englisch kann, haben Steff, Rebecca und ich uns zusammengetan und unsere Chinesischlehrerin mitgenommen zum \u00dcbersetzen. Mir wurden also wie gew\u00fcnscht die Spitzen geschnitten, dann kam er mit dem F\u00f6n und ich dachte, er wuschelt da jetzt einmal kurz durch und fertig..Aber nein, er fing gerade erst an. Erstmal wurde mit einer gro\u00dfen B\u00fcrste jedes einzelne Haar sch\u00f6n glattgef\u00f6nt, dann kam noch einmal die Schere, die irgendwelche unsichtbaren Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten wegschnitt, dann beschloss er, die kurzen Haare vorne m\u00fcssten rechts k\u00fcrzer als links sein, dann kam noch einmal der F\u00f6n und abschlie\u00dfend zupfte er noch 5 min mit etwas Gel an meinen Haaren herum, um die perfekte Frisur zu schaffen- die ich etwa 2 H\u00f6flichkeitsminuten lang ertrug, bevor ich sie, auf die beiden anderen wartend, unauff\u00e4llig durchwuschelte. Nun wei\u00df ich immerhin, was mir nicht steht...und hab Geld gespart:)"} Bevor es heute Abend nach Shanghai geht, habe ich den Nachmittag genutzt, um noch einmal zum Friseur zu gehen- Haare schneiden kostet hier nämlich 38 RMB (inklusive waschen). Da der Friseur natürlich kein Englisch kann, haben Steff, Rebecca und ich uns zusammengetan und unsere Chinesischlehrerin mitgenommen zum Übersetzen. Mir wurden also wie gewünscht die Spitzen geschnitten, dann kam er mit dem Fön und ich dachte, er wuschelt da jetzt einmal kurz durch und fertig..Aber nein, er fing gerade erst an. Erstmal wurde mit einer großen Bürste jedes einzelne Haar schön glattgefönt, dann kam noch einmal die Schere, die irgendwelche unsichtbaren Unregelmäßigkeiten wegschnitt, dann beschloss er, die kurzen Haare vorne müssten rechts kürzer als links sein, dann kam noch einmal der Fön und abschließend zupfte er noch 5 min mit etwas Gel an meinen Haaren herum, um die perfekte Frisur zu schaffen- die ich etwa 2 Höflichkeitsminuten lang ertrug, bevor ich sie, auf die beiden anderen wartend, unauffällig durchwuschelte. Nun weiß ich immerhin, was mir nicht steht...und hab Geld gespart:)Tue, 28 Sep 2010 10:40:08 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/79114003/Bevor-es-heute-Abend-nach-Shanghai-gehturn:www-soup-io:1:79114003regular Am Samstag bin ich nach langer Sommerpause endlich mal wieder zum Klettern ge... {"tags":[],"type":"regular","title":null,"source":null,"body":"Am Samstag bin ich nach langer Sommerpause endlich mal wieder zum Klettern gefahren. Es ging nach Sidu, ein anderes Klettergebiet in der N\u00e4he von Beijing. Hier zahlt man 20 RMB Eintritt, bekommt daf\u00fcr aber auch einiges geboten: gro\u00dfe \"LOVE\"- Schriftz\u00fcge, ein\u00a0 rotes Herz, ein wei\u00dfes Klavier...und hunderte von Paaren, die sich in Brautkleid und Co. fotographieren lassen. Hochzeitsfotos sind in China arg im Trend: im geliehenen Kleid (was quasi nie passt, darum d\u00fcrfen die Bilder nie den R\u00fccken zeigen) aus dem Fundus des Fotographen, teilweise ein halbes Jahr vor der Hochzeit und je kitschiger, desto besser. Unter den Kleidern trugen die M\u00e4dels Jeans und Turnschuhe, farblich gab es alles von westlich-wei\u00df \u00fcber mint und rosa bis zu schwarz-pink- wobei das Highlight ein Prinzessin-VomWindeverweht- Kleid in gelb-rosa mit R\u00fcschen war. Ihre Partner bevorzugten wei\u00df-pink-gebl\u00fcmte Satinhemden oder standen einfach in Jeans daneben. Posentechnisch gab es den vertr\u00e4umten Geigenspieler mit Braut zu seinen F\u00fc\u00dfen, auf den diversen Holzbr\u00fccken liegende Paare, die Spielplatzvariante mit Teddyb\u00e4r und Luftballons...der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Nat\u00fcrlich bin ich neben dem begeisterten Beobachten auch etwas zum Klettern gekommen, was allerdings aufgrund der langen Pause etwas deprimierend war. \u003Cbr /\u003EAbends hab ich mich mit Kat und vielen anderen Finnen (davon gibt es \u00fcbrigens nur 5,5 mio) in der Nanluogu getroffen. Ein Freund von Kat arbeitet irgendetwas in der Musikbranche und gestern war eine finnische Band (Knucklebone Oscar) hier, die in der Nanluogu einen Stra\u00dfengig gespielt haben- und damit unter anderem eine alte Chinesin begeistert haben, die pl\u00f6tzlich mittendrin stand und mit dem S\u00e4nger tanzte...Anschlie\u00dfend sind wir in die angrenzende Bar gegangen und haben den Abend dort bei spontanen Gitarrenimprovisationen unter Einbeziehung der chinesischen Dekoinstrumente ausklingen lassen. Gute Musik, interessante Menschen- und wenn ich genug hatte vom Finnischen, konnte ich mich zu den Schweizer Maschinenbaustudenten setzen:)\u003Cbr /\u003EUnd ausnahmsweise wurde ich nicht f\u00fcr eine Russin gehalten (anders als beim letzten Mal, als ich auf der Tanzfl\u00e4che gefragt wurde, ob ich Russin oder Finnin sei...)\u003Cbr /\u003E\u003Cbr /\u003EZitat einer anwesenden Finnin, die mit einem Chinesen verheiratet ist und nie wieder in Finnland leben m\u00f6chte: \"The people in Finnland are depressed- and they want everyone else to be depressed, too.\""} Am Samstag bin ich nach langer Sommerpause endlich mal wieder zum Klettern gefahren. Es ging nach Sidu, ein anderes Klettergebiet in der Nähe von Beijing. Hier zahlt man 20 RMB Eintritt, bekommt dafür aber auch einiges geboten: große "LOVE"- Schriftzüge, ein  rotes Herz, ein weißes Klavier...und hunderte von Paaren, die sich in Brautkleid und Co. fotographieren lassen. Hochzeitsfotos sind in China arg im Trend: im geliehenen Kleid (was quasi nie passt, darum dürfen die Bilder nie den Rücken zeigen) aus dem Fundus des Fotographen, teilweise ein halbes Jahr vor der Hochzeit und je kitschiger, desto besser. Unter den Kleidern trugen die Mädels Jeans und Turnschuhe, farblich gab es alles von westlich-weiß über mint und rosa bis zu schwarz-pink- wobei das Highlight ein Prinzessin-VomWindeverweht- Kleid in gelb-rosa mit Rüschen war. Ihre Partner bevorzugten weiß-pink-geblümte Satinhemden oder standen einfach in Jeans daneben. Posentechnisch gab es den verträumten Geigenspieler mit Braut zu seinen Füßen, auf den diversen Holzbrücken liegende Paare, die Spielplatzvariante mit Teddybär und Luftballons...der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Natürlich bin ich neben dem begeisterten Beobachten auch etwas zum Klettern gekommen, was allerdings aufgrund der langen Pause etwas deprimierend war. <br />Abends hab ich mich mit Kat und vielen anderen Finnen (davon gibt es übrigens nur 5,5 mio) in der Nanluogu getroffen. Ein Freund von Kat arbeitet irgendetwas in der Musikbranche und gestern war eine finnische Band (Knucklebone Oscar) hier, die in der Nanluogu einen Straßengig gespielt haben- und damit unter anderem eine alte Chinesin begeistert haben, die plötzlich mittendrin stand und mit dem Sänger tanzte...Anschließend sind wir in die angrenzende Bar gegangen und haben den Abend dort bei spontanen Gitarrenimprovisationen unter Einbeziehung der chinesischen Dekoinstrumente ausklingen lassen. Gute Musik, interessante Menschen- und wenn ich genug hatte vom Finnischen, konnte ich mich zu den Schweizer Maschinenbaustudenten setzen:)<br />Und ausnahmsweise wurde ich nicht für eine Russin gehalten (anders als beim letzten Mal, als ich auf der Tanzfläche gefragt wurde, ob ich Russin oder Finnin sei...)<br /><br />Zitat einer anwesenden Finnin, die mit einem Chinesen verheiratet ist und nie wieder in Finnland leben möchte: "The people in Finnland are depressed- and they want everyone else to be depressed, too."Mon, 27 Sep 2010 02:13:42 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/78862272/Am-Samstag-bin-ich-nach-langer-Sommerpauseurn:www-soup-io:1:78862272regular Schilder in Lijiang und Co. (Danke an Steff!) {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Schilder in Lijiang und Co. 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(Danke an Steff!)</p>Wed, 22 Sep 2010 05:03:18 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77993456/Schilder-in-Lijiang-und-Co-Danke-anurn:www-soup-io:1:77993456image Mah-Jong-Spieler {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Mah-Jong-Spieler","url":"http://2.asset.soup.io/asset/1103/7106_561e.jpeg"} <p><a href=""><img alt="7106_561e_400" height="299" src="http://2.asset.soup.io/asset/1103/7106_561e_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Mah-Jong-Spieler</p>Tue, 21 Sep 2010 05:46:23 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77788122/Mah-Jong-Spielerurn:www-soup-io:1:77788122image Braucht noch jemand etwas Rückgrat? {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Braucht noch jemand etwas R\u00fcckgrat?","url":"http://4.asset.soup.io/asset/1103/6964_caf4.jpeg"} <p><a href=""><img alt="6964_caf4_400" height="299" src="http://4.asset.soup.io/asset/1103/6964_caf4_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Braucht noch jemand etwas Rückgrat?</p>Tue, 21 Sep 2010 05:40:03 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77787478/Braucht-noch-jemand-etwas-R-ckgraturn:www-soup-io:1:77787478image Hühnerfußsuppe {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"H\u00fchnerfu\u00dfsuppe","url":"http://e.asset.soup.io/asset/1103/6846_d967.jpeg"} <p><a href=""><img alt="6846_d967_400" height="299" src="http://e.asset.soup.io/asset/1103/6846_d967_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Hühnerfußsuppe</p>Tue, 21 Sep 2010 05:37:25 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77787044/H-hnerfu-suppeurn:www-soup-io:1:77787044image Sein Job: die auf dem Markt gekauften Hühner schlachten {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Sein Job: die auf dem Markt gekauften H\u00fchner schlachten\u003Cbr /\u003EIn seinem Kabuff befindet sich neben der Tonne, wo das zappelnde Huhn reinkommt, bis es tot ist, auch eine Rupfmaschine","url":"http://0.asset.soup.io/asset/1103/6720_149f.jpeg"} <p><a href=""><img alt="6720_149f_400" height="533" src="http://0.asset.soup.io/asset/1103/6720_149f_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Sein Job: die auf dem Markt gekauften Hühner schlachten<br />In seinem Kabuff befindet sich neben der Tonne, wo das zappelnde Huhn reinkommt, bis es tot ist, auch eine Rupfmaschine</p>Tue, 21 Sep 2010 05:32:45 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77786653/Sein-Job-die-auf-dem-Markt-gekauftenurn:www-soup-io:1:77786653image Alte Frau in traditioneller Bai-Kleidung {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Alte Frau in traditioneller Bai-Kleidung","url":"http://3.asset.soup.io/asset/1103/6643_bbe8.jpeg"} <p><a href=""><img alt="6643_bbe8_400" height="300" src="http://3.asset.soup.io/asset/1103/6643_bbe8_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Alte Frau in traditioneller Bai-Kleidung</p>Tue, 21 Sep 2010 05:28:50 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77786266/Alte-Frau-in-traditioneller-Bai-Kleidungurn:www-soup-io:1:77786266image Der Heimflug kommt beängstigend schnell näher... {"tags":[],"type":"regular","title":null,"source":null,"body":"Der Heimflug kommt be\u00e4ngstigend schnell n\u00e4her... \u003Cbr /\u003EDie letzten Tage habe ich u.a. damit verbracht, Zugtickets nach Shanghai zu besorgen, was nicht so trivial ist. 10 Tage vorher, wenn die Tickets auf den Markt kommen, muss man morgens um 8 am Bahnhof stehen, um Schlafwagenpl\u00e4tze zu bekommen- und auch dann ist man dankbar, wenn man irgendeinen Zug bekommt. R\u00fcckfahrtickets von Shanghai gibt es in Beijing gar nicht- die bekommt man nur in Shanghai (das haben wir herausgefunden, nachdem wir um 6 aufgestanden und zum Bahnhof gefahren sind...). Also fliegen wir zur\u00fcck. \u003Cbr /\u003EAu\u00dferdem war ich klettern, habe gelernt, wie man mein Lieblingsessen ;) kocht (Xi hong shi chao ji dan- Tomaten und Ei), war beim Botschaftsgrillen, war bei Melinas Geburtstagsfeier, hab meine Scheine unterschreiben lassen... Also lauter hochspannende Dinge. \u003Cbr /\u003EDer Sommer ist hier relativ pl\u00f6tzlich vorbeigegangen. Nun ist es kalt und regnerisch- wenigstens beim Wetter muss ich mich in Deutschland also nicht umgew\u00f6hnen.\u003Cstrong\u003E\u003C/strong\u003E"} Der Heimflug kommt beängstigend schnell näher... <br />Die letzten Tage habe ich u.a. damit verbracht, Zugtickets nach Shanghai zu besorgen, was nicht so trivial ist. 10 Tage vorher, wenn die Tickets auf den Markt kommen, muss man morgens um 8 am Bahnhof stehen, um Schlafwagenplätze zu bekommen- und auch dann ist man dankbar, wenn man irgendeinen Zug bekommt. Rückfahrtickets von Shanghai gibt es in Beijing gar nicht- die bekommt man nur in Shanghai (das haben wir herausgefunden, nachdem wir um 6 aufgestanden und zum Bahnhof gefahren sind...). Also fliegen wir zurück. <br />Außerdem war ich klettern, habe gelernt, wie man mein Lieblingsessen ;) kocht (Xi hong shi chao ji dan- Tomaten und Ei), war beim Botschaftsgrillen, war bei Melinas Geburtstagsfeier, hab meine Scheine unterschreiben lassen... Also lauter hochspannende Dinge. <br />Der Sommer ist hier relativ plötzlich vorbeigegangen. Nun ist es kalt und regnerisch- wenigstens beim Wetter muss ich mich in Deutschland also nicht umgewöhnen.<strong></strong>Tue, 21 Sep 2010 04:11:09 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77777140/Der-Heimflug-kommt-be-ngstigend-schnell-nurn:www-soup-io:1:77777140regular Katholische Kirche in Dali {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Katholische Kirche in Dali","url":"http://e.asset.soup.io/asset/1103/3406_8dfe.jpeg"} <p><a href=""><img alt="3406_8dfe_400" height="533" src="http://e.asset.soup.io/asset/1103/3406_8dfe_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Katholische Kirche in Dali</p>Tue, 21 Sep 2010 03:52:03 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77774816/Katholische-Kirche-in-Daliurn:www-soup-io:1:77774816image Die "Straße" von Shangri-La nach Deqin. Natürlich kein Allradantrieb- aber di... {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Die \"Stra\u00dfe\" von Shangri-La nach Deqin. Nat\u00fcrlich kein Allradantrieb- aber die Passagiere k\u00f6nnen einen ja wieder aus dem Schlamm ziehen","url":"http://6.asset.soup.io/asset/1103/3286_3913.jpeg"} <p><a href=""><img alt="3286_3913_400" height="299" src="http://6.asset.soup.io/asset/1103/3286_3913_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Die "Straße" von Shangri-La nach Deqin. Natürlich kein Allradantrieb- aber die Passagiere können einen ja wieder aus dem Schlamm ziehen</p>Tue, 21 Sep 2010 03:47:37 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77774418/Die-Stra-e-von-Shangri-La-nachurn:www-soup-io:1:77774418image Und die andere Seite von Litang: Nomaden, Yaks- und haufenweise Müll {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Und die andere Seite von Litang: Nomaden, Yaks- und haufenweise M\u00fcll","url":"http://6.asset.soup.io/asset/1103/3046_c73f.jpeg"} <p><a href=""><img alt="3046_c73f_400" height="299" src="http://6.asset.soup.io/asset/1103/3046_c73f_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Und die andere Seite von Litang: Nomaden, Yaks- und haufenweise Müll</p>Tue, 21 Sep 2010 03:42:00 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77773691/Und-die-andere-Seite-von-Litang-Nomadenurn:www-soup-io:1:77773691image Kloster in Litang {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Kloster in Litang","url":"http://9.asset.soup.io/asset/1103/2985_0f8f.jpeg"} <p><a href=""><img alt="2985_0f8f_400" height="300" src="http://9.asset.soup.io/asset/1103/2985_0f8f_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Kloster in Litang</p>Tue, 21 Sep 2010 03:40:23 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77773517/Kloster-in-Litangurn:www-soup-io:1:77773517image Blick über Tagong (3800 m). 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Die Einheimischen fühlen sich bestätigt: was ihr Berg (der weiblich ist) allein nicht geschafft hat, hat ihr Ehemann vollendet</p>Tue, 21 Sep 2010 03:36:04 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77773043/Blick-ber-Tagong-3800-m-Der-grourn:www-soup-io:1:77773043image Dorm auf tibetisch {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Dorm auf tibetisch","url":"http://6.asset.soup.io/asset/1103/2870_0c32.jpeg"} <p><a href=""><img alt="2870_0c32_400" height="299" src="http://6.asset.soup.io/asset/1103/2870_0c32_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Dorm auf tibetisch</p>Tue, 21 Sep 2010 03:33:31 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77772848/Dorm-auf-tibetischurn:www-soup-io:1:77772848image Ich will einen Panda!!! Jetzt! Sofort! (Panda Base in Chengdu) {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Ich will einen Panda!!! Jetzt! Sofort! (Panda Base in Chengdu)","url":"http://1.asset.soup.io/asset/1103/2865_318f.jpeg"} <p><a href=""><img alt="2865_318f_400" height="299" src="http://1.asset.soup.io/asset/1103/2865_318f_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Ich will einen Panda!!! Jetzt! Sofort! (Panda Base in Chengdu)</p>Tue, 21 Sep 2010 03:31:33 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77772605/Ich-will-einen-Panda-Jetzt-Sofort-Pandaurn:www-soup-io:1:77772605image Riesenbuddha bei Leshan- das ganze Ding ist 71 m hoch! {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Riesenbuddha bei Leshan- das ganze Ding ist 71 m hoch!\u003Cbr /\u003EGrund f\u00fcr den Bau: ein M\u00f6nch hatte den Traum, der Bau eines Buddhas w\u00fcrde die Stromschnellen im Fluss beruhigen. Es hat funktioniert- weil sie den herausgehauenen Schutt im Fluss versenkt haben.","url":"http://b.asset.soup.io/asset/1103/2859_b984.jpeg"} <p><a href=""><img alt="2859_b984_400" height="533" src="http://b.asset.soup.io/asset/1103/2859_b984_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Riesenbuddha bei Leshan- das ganze Ding ist 71 m hoch!<br />Grund für den Bau: ein Mönch hatte den Traum, der Bau eines Buddhas würde die Stromschnellen im Fluss beruhigen. Es hat funktioniert- weil sie den herausgehauenen Schutt im Fluss versenkt haben.</p>Tue, 21 Sep 2010 03:24:36 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77772117/Riesenbuddha-bei-Leshan-das-ganze-Ding-isturn:www-soup-io:1:77772117image Reisterrassen bei Ping An {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Reisterrassen bei Ping An","url":"http://0.asset.soup.io/asset/1103/2800_e00c.jpeg"} <p><a href=""><img alt="2800_e00c_400" height="299" src="http://0.asset.soup.io/asset/1103/2800_e00c_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Reisterrassen bei Ping An</p>Tue, 21 Sep 2010 03:22:25 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77771789/Reisterrassen-bei-Ping-Anurn:www-soup-io:1:77771789image Moonhill bei Yangshuo. Es war heiß. Unglaublich heiß. Ich war tatsächlich dan... {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Moonhill bei Yangshuo. Es war hei\u00df. Unglaublich hei\u00df. Ich war tats\u00e4chlich dankbar f\u00fcr die Wasserverk\u00e4ufer, die w\u00e4hrend des Aufstiegs um einen herumlaufen.","url":"http://f.asset.soup.io/asset/1103/2767_15cc.jpeg"} <p><a href=""><img alt="2767_15cc_400" height="299" src="http://f.asset.soup.io/asset/1103/2767_15cc_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Moonhill bei Yangshuo. Es war heiß. Unglaublich heiß. Ich war tatsächlich dankbar für die Wasserverkäufer, die während des Aufstiegs um einen herumlaufen.</p>Tue, 21 Sep 2010 03:20:34 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77771507/Moonhill-bei-Yangshuo-Es-war-hei-Unglaublichurn:www-soup-io:1:77771507image Manchmal zahlt man 40 RMB Eintritt, um mit 100 Chinesen, die komische Fotos m... {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Manchmal zahlt man 40 RMB Eintritt, um mit 100 Chinesen, die komische Fotos machen, vor dem Felsen im HIntergrund zu stehen. Was bleibt einem da anderes \u00fcbrig, als es ihnen gleich zu tun... (Elephant Trunk Hill in Guilin)","url":"http://2.asset.soup.io/asset/1103/2738_3e91.jpeg"} <p><a href=""><img alt="2738_3e91_400" height="299" src="http://2.asset.soup.io/asset/1103/2738_3e91_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Manchmal zahlt man 40 RMB Eintritt, um mit 100 Chinesen, die komische Fotos machen, vor dem Felsen im HIntergrund zu stehen. Was bleibt einem da anderes übrig, als es ihnen gleich zu tun... (Elephant Trunk Hill in Guilin)</p>Tue, 21 Sep 2010 03:16:59 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77771138/Manchmal-zahlt-man-40-RMB-Eintritt-umurn:www-soup-io:1:77771138image Li-Fluss irgendwo zwischen Guilin und Yangshuo {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Li-Fluss irgendwo zwischen Guilin und Yangshuo","url":"http://5.asset.soup.io/asset/1103/2677_4d98.jpeg"} <p><a href=""><img alt="2677_4d98_400" height="299" src="http://5.asset.soup.io/asset/1103/2677_4d98_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Li-Fluss irgendwo zwischen Guilin und Yangshuo</p>Tue, 21 Sep 2010 03:10:06 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77770447/Li-Fluss-irgendwo-zwischen-Guilin-und-Yangshuourn:www-soup-io:1:77770447image Chinesen bei einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen- vor Bahnhöfen (hier Guangz... {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Chinesen bei einer ihrer Lieblingsbesch\u00e4ftigungen- vor Bahnh\u00f6fen (hier Guangzhou) warten/schlafen. Man beachte die Uhrzeit...","url":"http://e.asset.soup.io/asset/1103/2670_81e5.jpeg"} <p><a href=""><img alt="2670_81e5_400" height="299" src="http://e.asset.soup.io/asset/1103/2670_81e5_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Chinesen bei einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen- vor Bahnhöfen (hier Guangzhou) warten/schlafen. Man beachte die Uhrzeit...</p>Tue, 21 Sep 2010 03:09:59 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77770368/Chinesen-bei-einer-ihrer-Lieblingsbesch-ftigungen-vorurn:www-soup-io:1:77770368image Geburtstagswetter auf Lamma Island {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Geburtstagswetter auf Lamma Island","url":"http://d.asset.soup.io/asset/1103/2653_4f3d.jpeg"} <p><a href=""><img alt="2653_4f3d_400" height="299" src="http://d.asset.soup.io/asset/1103/2653_4f3d_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Geburtstagswetter auf Lamma Island</p>Tue, 21 Sep 2010 03:08:02 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77770209/Geburtstagswetter-auf-Lamma-Islandurn:www-soup-io:1:77770209image Irgendwo in Kowloon. Hongkong ist eine Stadt mit Eiffelturmeffekt: Man ist da... {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Irgendwo in Kowloon. Hongkong ist eine Stadt mit Eiffelturmeffekt: Man ist da und denkt: \"WOW! Es sieht genauso aus wie auf Fotos! 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Und ich steh direkt davor..."</p>Tue, 21 Sep 2010 03:06:36 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77770049/Irgendwo-in-Kowloon-Hongkong-ist-eine-Stadturn:www-soup-io:1:77770049image Hongkong bei Tag mit Karo :) {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Hongkong bei Tag mit Karo :)","url":"http://8.asset.soup.io/asset/1103/2600_3736.jpeg"} <p><a href=""><img alt="2600_3736_400" height="299" src="http://8.asset.soup.io/asset/1103/2600_3736_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Hongkong bei Tag mit Karo :)</p>Tue, 21 Sep 2010 03:04:28 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77769843/Hongkong-bei-Tag-mit-Karourn:www-soup-io:1:77769843image Symphony of lights in Hongkong {"tags":[],"type":"image","source":null,"body":"Symphony of lights in Hongkong","url":"http://d.asset.soup.io/asset/1103/2525_6966.jpeg"} <p><a href=""><img alt="2525_6966_400" height="266" src="http://d.asset.soup.io/asset/1103/2525_6966_400.jpeg" width="400" /></a></p> <p>Symphony of lights in Hongkong</p>Tue, 21 Sep 2010 03:00:48 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/77769635/Symphony-of-lights-in-Hongkongurn:www-soup-io:1:77769635image Nach zwei langen wunderschönen Urlauben mit zwei netten Menschen bin ich nun ... {"tags":[],"type":"regular","title":null,"source":null,"body":"Nach zwei langen wundersch\u00f6nen Urlauben mit zwei netten Menschen bin ich nun zur\u00fcck in Beijing und habe Internet (ich bin nach Haus gekommen: Internet weg, Fahrrad platt, Wasserleitung im Bad undicht- this is China:) ) Aber immerhin ist mir dieses Mal bei der Heimkehr kein Fenster aus dem 6. Stock gefallen.\u003Cbr /\u003EDa ausf\u00fchrliche Beschreibungen jeden Rahmen sprengen w\u00fcrden, gibt es hier nur die Kurzfassung f\u00fcr alle, die mich in n\u00e4chster Zeit nicht live zu sehen bekommen:\u003Cbr /\u003E\u003Cbr /\u003EAm 28.7. bin ich mit Hauke nach Hong Kong geflogen, wo wir von einem tropischen Regen begr\u00fc\u00dft wurden- unglaublich, wie viel Wasser in so kurzer Zeit vom Himmel kommen kann. Unser Hostel war in den etwas gruseligen Chungking Mansions: absolut zentral in Kowloon, aber voller indischer Stra\u00dfenh\u00e4ndler, etwas heruntergekommen und mit abenteuerlichen Treppenh\u00e4usern. Den n\u00e4chsten Tag haben wir auf der Hauptinsel zwischen riesigen gl\u00e4nzenden Hochh\u00e4usern verbracht, haben eine kleine B\u00e4ckerei gefunden mit den leckersten Mangomochis \u00fcberhaupt und uns abends mit Steff und Jochen zur \"Symphony of lights\" getroffen: jeden Abend um 20.00 leuchten die Hochh\u00e4user auf der Hauptinsel in verschiedenen Farben, strahlen mit bunten Lasern um sich und werden dabei von Musik begleitet.\u003Cbr /\u003EMeinen Geburtstag haben wir bei strahlendem Sommerwetter auf Lamma Island verbracht, eine der \"outlying islands\" mit Strand und vielen kleinen Seafoodrestaurants.\u003Cbr /\u003EIn den n\u00e4chsten Tagen haben wir noch Kowloon erkundet, sind in der tropischen Hitze fast eingegangen, haben Mangokokossago-Shakes genossen und festgestellt, dass Frauen in Hong Kong merkw\u00fcrdige Sonntagsbesch\u00e4ftigungen haben: sie setzen sich einfach in gro\u00dfen Gruppen auf den Boden und quatschen und essen. Und zwar mitten in der Stadt: unter das gro\u00dfe Bankgeb\u00e4ude auf Stelzen, in die \u00fcberdachten Gehwege...Kleine Gr\u00fcppchen haben immer ihre Sitzkartons zusammen, teilweise sogar an den Seiten hochgebunden f\u00fcr das Sandburg-Feeling und dann gibts Reis mit Beilagen aus gro\u00dfen T\u00f6pfen, es wird geschlafen, geredet und Karten gespielt.\u003Cbr /\u003EHong Kong ist eine absolut faszinierende Stadt: unglaubliche Hochh\u00e4user (wovon eines wie gesagt auf Stelzen steht, weil das Yin oder das Yang irgendwie freie Bahn vom Hafen in die Stadt brauchen...), riesige Werbetafeln quer \u00fcber die Stra\u00dfe- es sieht genauso aus wie auf Bildern! Mit Englisch kommt man weiter als mit Chinesisch, es ist sauber und ordentlich, in den Blumenk\u00e4sten an der Stra\u00dfe bl\u00fchen Orchideen- ich bin schwer begeistert. Hong Kong hat sich auf jeden Fall gelohnt. Und in Hong Kong habe ich einen Stand der Falun Gong gesehen, die mit blutigen Bildern und kritischen Texten die kommunistische Partei in China anprangerten- Hong Kong hat wirklich nicht viel mit dem Rest von China gemeinsam.\u003Cbr /\u003EVon Hong Kong ging es am 2.8. (mussten etwas auf Haukes neues Chinavisum warten) mit dem Zug nach Guangzhou. Dort befanden sich von den 4 mio. Einwohnern etwa 3,9 mio. am Bahnhof. Wir haben uns nach dem ersten Schreck (gekoppelt mit Wegrennimpuls) jedoch in die endlosen Ticketschalterschlangen eingereiht und ein Zugticket f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag nach Guilin ergattert- leider nur Hardseat. Am Busbahnhof haben wir Gott sei Dank noch ein Busticket bekommen und konnten die Zugfahrkarten zur\u00fcckgeben. Nach einer kurzen Nacht am Busbahnhof (um 4 wurden alle vom Busbeamten geweckt und das Licht ging an) konnten wir um kurz vor 9 endlich in unseren Luxusbus mit Beinfreiheit, Klimaanlage und ohne Wanderarbeiter im Gang steigen und waren am fr\u00fchen Abend in Guilin. \u003Cbr /\u003EIm Hostel haben wir f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag eine Bootstour \u00fcber den Li-Fluss nach Yangshuo gebucht, die uns an Wasserb\u00fcffeln und Reisfeldern vorbei durch wundersch\u00f6ne Knubbelfels-Landschaft f\u00fchrte. Den n\u00e4chsten Tag verbrachten wir mit einer Radtour durch Yangshuos Umgebung, vorbei am Mondberg und anderen Kletterfelsen (hach, wie gern w\u00e4re ich geklettert...) bis zu einem kleinen Dorf, wo wir so durstig waren, dass wir bei einem der Bauernh\u00e4user geklopft und nach Wasser gefragt haben. Es war einfach unglaublich hei\u00df da unten! Abends sind wir zu einer Kormoran-Fischer-Show gegangen, die nat\u00fcrlich nur f\u00fcr Touristen veranstaltet wurde, aber trotzdem interessant war: in der D\u00e4mmerung fuhr man auf den Fluss hinaus, wo kleine Bambusboote mit einer gro\u00dfen Lampe die V\u00f6gel ins Wasser lie\u00dfen, die daraufhin eifrig zu fischen begannen. Niedliche V\u00f6gel mit leuchtend blauen Augen:)\u003Cbr /\u003EVon Guilin aus sind wir durch wundersch\u00f6ne Berggegenden mit Bambusw\u00e4ldern \u00fcber Longsheng nach Ping An gefahren- ein kleines Bergdorf, das allerdings v\u00f6llig von Touristen \u00fcberlaufen ist, die hier reisebusweise einfallen, um die faszinierenden Reisterrassen zu sehen. Am Dorfeingang konnte man sich sein Gep\u00e4ck von ein paar alten Frauen zum Hotel tragen lassen- und es ist unglaublich, wie viele Leute im besten Alter das absolut schmerzfrei gemacht haben. Au\u00dferhalb der Hauptwege gab es jedoch auch wirklich h\u00fcbsche ruhige Ecken und sch\u00f6ne Wege in Nachbard\u00f6rfer anderer Minderheiten (wo nicht Frauen in Tracht an der Stra\u00dfe stehen und sich f\u00fcr viel Geld fotografieren lassen). Von Longsheng ging es am n\u00e4chsten Tag weiter Richtung Norden \u00fcber Sanjiang nach Chengyang- ein altes Dong-Dorf mit einer wundersch\u00f6nen Wind- und- Regen- Br\u00fccke, eingebettet zwischen H\u00fcgeln und leuchtend gr\u00fcnen Reisfeldern. Von dort aus haben wir eine kleine Wanderung durch die Umgebung gemacht, die etwas so aussieht, wie man sich China als Kind vorstellt: Bauern mit \"Chinesenh\u00fcten\", die knietief im Wasser ihrer Reisfelder stehen, Wasserb\u00fcffel, die winzige Felder umpfl\u00fcgen, Bew\u00e4sserungssysteme aus Bambus mit gro\u00dfen Wasserr\u00e4dern...Die D\u00f6rfer sind komplett aus Holz, jedes hat einen Trommelturm und eine \u00fcberdachte Br\u00fccke, wo sich die Menschen zum Schwatzen treffen und einen wirklich mit Ni hao gr\u00fc\u00dfen (statt dem allgegenw\u00e4rtigen, unglaublich nervigen Hellooooo). Irgendwie ist hier die Zeit etwas stehengeblieben- nur leider nicht in allen Bereichen. Auch hier benutzen die Leute Plastikverpackungen, sie haben nur leider nicht verstanden, dass diese nicht verrotten wie anderer M\u00fcll...\u003Cbr /\u003EEigentlich wollten wir weiter Richtung Kaili, aber da die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel nicht so ganz zuverl\u00e4ssig sind und wir einen Flug ab Guilin gebucht hatten, ging es wieder nach Guilin, wo wir noch 2 Tage mit den lokalen Sehensw\u00fcrdigkeiten (nicht sehenswert) und Spezialit\u00e4ten (Hund hatte gerade keine Saison, daf\u00fcr gab es Bambusratte) verbracht haben.\u003Cbr /\u003EVon Guiling ging es nach Xi`an- kein Chinaurlaub ohne Terrakottakrieger! Die sind auch wirklich ein Erlebnis- wenn man sich erst einmal durch die kilometerlangen Imbiss- und Souvenirst\u00e4nde gequ\u00e4lt hat (und als wir die endlich hinter uns hatten, haben wir festgestellt, dass es die Tickets ganz vorne gibt...also alles nochmal). Auch in Xi\u00b4an selbst kann man etwas Zeit verbringen, vor allem im niedlichen Moslemviertel mit seinen Moscheen und ruhigen G\u00e4sschen. Bummel hier wurden nur durch St\u00e4nde mit riiiiiiesigen stinkenden Lebern gest\u00f6rt, auf denen sich die Fliegen tummelten- wer kauft sowas? Und was tut man damit??\u003Cbr /\u003EVon Xi\u00b4an wollten wir weiter nach Luoyang zu den Buddhagrotten, was sich allerdings als unm\u00f6glich herausstellte: es waren einfach keine Zugtickets von Luoyang zur\u00fcck nach Xi\u00b4an oder weiter nach Beijing zu bekommen. Von Xi\u00b4an nach Beijing konnten wir immerhin noch Softseat ergattern, was auch f\u00fcr lange Fahrten absolut ertr\u00e4glich ist. \u003Cbr /\u003ENach einigen Tagen in Beijing mit Sommerpalast und Himmelstempel ist Hauke abgeflogen und Stefan angekommen. \u003Cbr /\u003EMit ihm habe ich mich aufgemacht nach Chengdu (in Sichuan, im Westen von China). Die Zugfahrt hat 27 Std. gedauert, was im Hardsleeper aber relativ angenehm ist.\u003Cbr /\u003EVon Chengdu aus sind wir nach Leshan zum wirklich riesigen, aber absolut \u00fcberteuerten Riesenbuddha gefahren (71 m) und zur Panda Base in Chengdu. Pandas sind so unglaublich putzig! Wie kann ein Tier blo\u00df so niedlich sein? Eigentlich wollten wir zum das Pandareservat in Wolong und von dort weiter nach Rilong, das Reservat wurde allerdings nach dem Erdbeben vor zwei Jahren geschlossen und die Stra\u00dfen dahin sind immer noch nicht wieder befahrbar- an unbefahrbare Stra\u00dfen muss man sich in Sichuan gew\u00f6hnen. Also haben wir unseren Plan spontan ge\u00e4ndert und sind nach Moxi weitergefahren, einem kleinen Ort am Fu\u00dfe des Hailuogou Gletschers. Der Eintritt zum Gletscher war jedoch exorbitant hoch (und in den Alpen gibt es sch\u00f6ne Gletscher f\u00fcr lau) und die Wolken zerst\u00f6rten jede Hoffnung, einen Blick auf den Gongga Shan werfen zu k\u00f6nnen (sch\u00f6ner 7000er, der bei gutem Wetter sichtbar ist)- also haben wir nur den Abend in Moxi verbracht und am n\u00e4chsten Morgen den ersten Bus nach Kangding genommen, wo wir uns eine Mitfahrgelegenheit nach Tagong gesucht haben: wir hatten Gl\u00fcck und haben zwei freundliche Tibeter mit einem gro\u00dfen neuen Jeep erwischt, die sich nicht nur M\u00fche gegeben haben, eine Unterhaltung zu f\u00fchren (sie konnten etwa so viel englisch wie ich chinesisch), sondern uns auch mit \u00c4pfeln und getrocknetem Yakfleisch versorgt haben. Tagong ist ziemlich tibetisch, voller Pferde und Stra\u00dfenhunde, die M\u00e4nner laufen in dicken fellgef\u00fctterten Jacken herum (die sie nur halb anhaben, w\u00e4hrend die andere H\u00e4lfte irgendwie gewickelt wird, das ist wichtig ...), die Frauen mit leuchtend pinken T\u00fcchern um den Kopf und gro\u00dfen Silberohrringen. Der Ort liegt auf 3700 m und auch wenn man die H\u00f6he nicht sieht (er ist umgeben von gr\u00fcnen H\u00fcgelchen, das ganze wirkt etwas wie Alpenvorland), man merkt sie doch gewaltig: schon kurze St\u00fccke bergauf sind einfach unglaublich anstrengend. Zur St\u00e4rkung gab es salzigen Yakbuttertee (auf eine etwas komische Art lecker- Stefan fand ihn nur komisch..) und Buttermomos (tibetische Dumplings) im Khampa Cafe, das von einer Amerikanerin gef\u00fchrt wird, die mit einem tibetischen Nomaden zusammen ist und ein Kind hat..Wo die Liebe hinf\u00e4llt:) Den n\u00e4chsten Tag haben wir damit verbracht, \u00fcber die Hochebene zu wandern und die Gebetsfahnen \u00fcberall zu bestaunen. Dann ging es \u00fcber den Sichuan-Tibet- Highway weiter nach Litang. Highway ist vielleicht etwas hochgegriffen f\u00fcr diese Buckelpiste- aber die Sicht entsch\u00e4digte f\u00fcr den schmerzenden Hintern. Berge um Berge um Berge, 4700m hohe P\u00e4sse, \u00fcber die der Minibus sich qu\u00e4lt, grasende Yaks, Nomadenzelte...und auch hier oben leider \u00fcberall M\u00fcll. Die Sauerei fand ihren H\u00f6hepunkt in Litang selbst: die Landschaft ist ein Traum, aber die Wiesen rund um die Stadt sind eine einzige M\u00fcllkippe. Am n\u00e4chsten Morgen sind wir am Kloster mit den gebetsm\u00fchlendrehenden Tibetern vorbei auf einen der H\u00fcgel gewandert. Da der Ort schon auf 4000 m liegt, ist man relativ schnell bei 4500 m- und ich musste einsehen, dass die Reisef\u00fchrer mit ihren Warnungen vor der H\u00f6henkrankheit doch nicht \u00fcbertreiben. Darum haben wir nachmittags einen Minibus nach Daocheng genommen, um von dort nach Shangri-La weiterzufahren (mit einem Tag Versp\u00e4tung: der Bus nach Shangri-La ist losgefahren und nach 30 min wieder umgekehrt nach Daocheng: kaputt, n\u00e4chster Bus f\u00e4hrt morgen. Immerhin hatten wir ein nettes Hostel mit Grasplantage im Garten...). Shangri-La ist zweigeteilt: eine neue h\u00e4\u00dfliche chinesische Stadt und die Altstadt, die allerdings nur aus Souvenirshops, Hostels und auf Touristen ausgelegte Cafes und Restaurants besteht. Von Shangri-La aus wollten wir weiter nach Deqin- der regul\u00e4re Bus f\u00e4hrt allerdings nur alle 5 Tage wegen einer Baustelle. Im Hostel haben wir allerdings erfahren, dass Minibusse trotzdem fahren und drei Israelis gefunden, die mitfahren wollten. Die Stra\u00dfe war zur Abwechslung nur zur H\u00e4lfte Buckelpiste, die andere H\u00e4lfte war Schlammloch, aus dem man den Minibus zwischendurch auch mal herausziehen musste. Immerhin blieb uns das chinesische Radiogedudel erspart- es wurde durch israelische Hits ersetzt :) Zu Fu\u00df ging es dann weiter nach Yubeng- ein Ort, der nur \u00fcber Wanderwege zu erreichen ist und durch Maultiere versorgt wird. Von dort wanderten wir zum Sacred Waterfall und aufgrund mangelnder Sicht und Regens zur\u00fcck zum Punkt, wo die Busse abfuhren. Immerhin konnten wir auf der R\u00fcckfahrt noch einen kurzen Blick auf die schneebedeckten Gipfel erhaschen.\u003Cbr /\u003EZur\u00fcck in Shangri-La nahmen wir einen Bus zur ber\u00fchmten Tigersprungschlucht- DIE Wanderung in China, die alle machen. Der Weg war auch wirklich nett, am zweiten Tag nahmen wir einen wundersch\u00f6nen Umweg \u00fcber Bambuswald und Wasserfall- und dann kamen wir zu einer Stra\u00dfe. Laut chinesischer Karte sollten es 5 km bis zum Ort mit F\u00e4hre sein- nach 2 Std. straffen Laufens ohne Pause waren wir endlich da. Immerhin erwischten wir gerade noch die F\u00e4hrm\u00e4nner, die uns \u00fcbersetzten nach Daju, von wo aus wir am n\u00e4chsten Morgen einen Bus nach Lijiang nahmen. Dort im Hostel angekommen wurden wir herzlich ausgelacht: normale Menschen nehmen in der Mitte der Schlucht, wo die h\u00e4\u00dfliche Stra\u00dfe beginnt, einen Bus- nur Stefan und ich sind den ganzen Mist gelaufen... In Lijiang hatten wir noch 2,5 Tage, die wir mit Stadtbesichtigung, einer Radtour ins Dorf Baisha und einem Tagesausflug nach Dali verbracht haben. Und dann ging es schon wieder zur\u00fcck nach Beijing, wo wir nach einem Tag Erholung und Silk Street noch einmal zur gro\u00dfen Mauer bei Jinshanling aufgebrochen sind und tats\u00e4chlich einen Sonnenuntergang auf der Mauer erlebt haben (ansonsten ist Jinshanling nicht so berauschend: ziemlich touristisch und ziemlich restauriert, genau wie das angrenzende Simatai).\u003Cbr /\u003EBilder folgen...\u003Cbr /\u003E\u003Cbr /\u003EChina ist ein absolut faszinierendes Land zum Reisen, wir sind nirgends wirklich steckengeblieben, auch wenn man sich manchmal f\u00fchlte wie am Ende der Welt...Man h\u00e4tte noch so viel mehr Zeit hier verbringen k\u00f6nnen. \u003Cbr /\u003E\u003Cbr /\u003EKleinere Steine und Felsbrocken auf der Stra\u00dfe werden nicht wegger\u00e4umt, sondern mit schwarz-gelben oder rot-wei\u00dfen Streifen fein s\u00e4uberlich bemalt, damit man sie auch sieht...Das passt irgendwie zu China: anstatt Probleme zu beheben und Dinge auf die einfache, intuitive Art und Weise zu organisieren, verschwendet man lieber (Arbeits-)Zeit und Geld, um es irgendwie anders und am liebsten provisorisch zu machen... Und bevor ich noch philosophischer werde, h\u00f6re ich f\u00fcr heute auf ;)"} Nach zwei langen wunderschönen Urlauben mit zwei netten Menschen bin ich nun zurück in Beijing und habe Internet (ich bin nach Haus gekommen: Internet weg, Fahrrad platt, Wasserleitung im Bad undicht- this is China:) ) Aber immerhin ist mir dieses Mal bei der Heimkehr kein Fenster aus dem 6. Stock gefallen.<br />Da ausführliche Beschreibungen jeden Rahmen sprengen würden, gibt es hier nur die Kurzfassung für alle, die mich in nächster Zeit nicht live zu sehen bekommen:<br /><br />Am 28.7. bin ich mit Hauke nach Hong Kong geflogen, wo wir von einem tropischen Regen begrüßt wurden- unglaublich, wie viel Wasser in so kurzer Zeit vom Himmel kommen kann. Unser Hostel war in den etwas gruseligen Chungking Mansions: absolut zentral in Kowloon, aber voller indischer Straßenhändler, etwas heruntergekommen und mit abenteuerlichen Treppenhäusern. Den nächsten Tag haben wir auf der Hauptinsel zwischen riesigen glänzenden Hochhäusern verbracht, haben eine kleine Bäckerei gefunden mit den leckersten Mangomochis überhaupt und uns abends mit Steff und Jochen zur "Symphony of lights" getroffen: jeden Abend um 20.00 leuchten die Hochhäuser auf der Hauptinsel in verschiedenen Farben, strahlen mit bunten Lasern um sich und werden dabei von Musik begleitet.<br />Meinen Geburtstag haben wir bei strahlendem Sommerwetter auf Lamma Island verbracht, eine der "outlying islands" mit Strand und vielen kleinen Seafoodrestaurants.<br />In den nächsten Tagen haben wir noch Kowloon erkundet, sind in der tropischen Hitze fast eingegangen, haben Mangokokossago-Shakes genossen und festgestellt, dass Frauen in Hong Kong merkwürdige Sonntagsbeschäftigungen haben: sie setzen sich einfach in großen Gruppen auf den Boden und quatschen und essen. Und zwar mitten in der Stadt: unter das große Bankgebäude auf Stelzen, in die überdachten Gehwege...Kleine Grüppchen haben immer ihre Sitzkartons zusammen, teilweise sogar an den Seiten hochgebunden für das Sandburg-Feeling und dann gibts Reis mit Beilagen aus großen Töpfen, es wird geschlafen, geredet und Karten gespielt.<br />Hong Kong ist eine absolut faszinierende Stadt: unglaubliche Hochhäuser (wovon eines wie gesagt auf Stelzen steht, weil das Yin oder das Yang irgendwie freie Bahn vom Hafen in die Stadt brauchen...), riesige Werbetafeln quer über die Straße- es sieht genauso aus wie auf Bildern! Mit Englisch kommt man weiter als mit Chinesisch, es ist sauber und ordentlich, in den Blumenkästen an der Straße blühen Orchideen- ich bin schwer begeistert. Hong Kong hat sich auf jeden Fall gelohnt. Und in Hong Kong habe ich einen Stand der Falun Gong gesehen, die mit blutigen Bildern und kritischen Texten die kommunistische Partei in China anprangerten- Hong Kong hat wirklich nicht viel mit dem Rest von China gemeinsam.<br />Von Hong Kong ging es am 2.8. (mussten etwas auf Haukes neues Chinavisum warten) mit dem Zug nach Guangzhou. Dort befanden sich von den 4 mio. Einwohnern etwa 3,9 mio. am Bahnhof. Wir haben uns nach dem ersten Schreck (gekoppelt mit Wegrennimpuls) jedoch in die endlosen Ticketschalterschlangen eingereiht und ein Zugticket für den nächsten Tag nach Guilin ergattert- leider nur Hardseat. Am Busbahnhof haben wir Gott sei Dank noch ein Busticket bekommen und konnten die Zugfahrkarten zurückgeben. Nach einer kurzen Nacht am Busbahnhof (um 4 wurden alle vom Busbeamten geweckt und das Licht ging an) konnten wir um kurz vor 9 endlich in unseren Luxusbus mit Beinfreiheit, Klimaanlage und ohne Wanderarbeiter im Gang steigen und waren am frühen Abend in Guilin. <br />Im Hostel haben wir für den nächsten Tag eine Bootstour über den Li-Fluss nach Yangshuo gebucht, die uns an Wasserbüffeln und Reisfeldern vorbei durch wunderschöne Knubbelfels-Landschaft führte. Den nächsten Tag verbrachten wir mit einer Radtour durch Yangshuos Umgebung, vorbei am Mondberg und anderen Kletterfelsen (hach, wie gern wäre ich geklettert...) bis zu einem kleinen Dorf, wo wir so durstig waren, dass wir bei einem der Bauernhäuser geklopft und nach Wasser gefragt haben. Es war einfach unglaublich heiß da unten! Abends sind wir zu einer Kormoran-Fischer-Show gegangen, die natürlich nur für Touristen veranstaltet wurde, aber trotzdem interessant war: in der Dämmerung fuhr man auf den Fluss hinaus, wo kleine Bambusboote mit einer großen Lampe die Vögel ins Wasser ließen, die daraufhin eifrig zu fischen begannen. Niedliche Vögel mit leuchtend blauen Augen:)<br />Von Guilin aus sind wir durch wunderschöne Berggegenden mit Bambuswäldern über Longsheng nach Ping An gefahren- ein kleines Bergdorf, das allerdings völlig von Touristen überlaufen ist, die hier reisebusweise einfallen, um die faszinierenden Reisterrassen zu sehen. Am Dorfeingang konnte man sich sein Gepäck von ein paar alten Frauen zum Hotel tragen lassen- und es ist unglaublich, wie viele Leute im besten Alter das absolut schmerzfrei gemacht haben. Außerhalb der Hauptwege gab es jedoch auch wirklich hübsche ruhige Ecken und schöne Wege in Nachbardörfer anderer Minderheiten (wo nicht Frauen in Tracht an der Straße stehen und sich für viel Geld fotografieren lassen). Von Longsheng ging es am nächsten Tag weiter Richtung Norden über Sanjiang nach Chengyang- ein altes Dong-Dorf mit einer wunderschönen Wind- und- Regen- Brücke, eingebettet zwischen Hügeln und leuchtend grünen Reisfeldern. Von dort aus haben wir eine kleine Wanderung durch die Umgebung gemacht, die etwas so aussieht, wie man sich China als Kind vorstellt: Bauern mit "Chinesenhüten", die knietief im Wasser ihrer Reisfelder stehen, Wasserbüffel, die winzige Felder umpflügen, Bewässerungssysteme aus Bambus mit großen Wasserrädern...Die Dörfer sind komplett aus Holz, jedes hat einen Trommelturm und eine überdachte Brücke, wo sich die Menschen zum Schwatzen treffen und einen wirklich mit Ni hao grüßen (statt dem allgegenwärtigen, unglaublich nervigen Hellooooo). Irgendwie ist hier die Zeit etwas stehengeblieben- nur leider nicht in allen Bereichen. Auch hier benutzen die Leute Plastikverpackungen, sie haben nur leider nicht verstanden, dass diese nicht verrotten wie anderer Müll...<br />Eigentlich wollten wir weiter Richtung Kaili, aber da die öffentlichen Verkehrsmittel nicht so ganz zuverlässig sind und wir einen Flug ab Guilin gebucht hatten, ging es wieder nach Guilin, wo wir noch 2 Tage mit den lokalen Sehenswürdigkeiten (nicht sehenswert) und Spezialitäten (Hund hatte gerade keine Saison, dafür gab es Bambusratte) verbracht haben.<br />Von Guiling ging es nach Xi`an- kein Chinaurlaub ohne Terrakottakrieger! Die sind auch wirklich ein Erlebnis- wenn man sich erst einmal durch die kilometerlangen Imbiss- und Souvenirstände gequält hat (und als wir die endlich hinter uns hatten, haben wir festgestellt, dass es die Tickets ganz vorne gibt...also alles nochmal). Auch in Xi´an selbst kann man etwas Zeit verbringen, vor allem im niedlichen Moslemviertel mit seinen Moscheen und ruhigen Gässchen. Bummel hier wurden nur durch Stände mit riiiiiiesigen stinkenden Lebern gestört, auf denen sich die Fliegen tummelten- wer kauft sowas? Und was tut man damit??<br />Von Xi´an wollten wir weiter nach Luoyang zu den Buddhagrotten, was sich allerdings als unmöglich herausstellte: es waren einfach keine Zugtickets von Luoyang zurück nach Xi´an oder weiter nach Beijing zu bekommen. Von Xi´an nach Beijing konnten wir immerhin noch Softseat ergattern, was auch für lange Fahrten absolut erträglich ist. <br />Nach einigen Tagen in Beijing mit Sommerpalast und Himmelstempel ist Hauke abgeflogen und Stefan angekommen. <br />Mit ihm habe ich mich aufgemacht nach Chengdu (in Sichuan, im Westen von China). Die Zugfahrt hat 27 Std. gedauert, was im Hardsleeper aber relativ angenehm ist.<br />Von Chengdu aus sind wir nach Leshan zum wirklich riesigen, aber absolut überteuerten Riesenbuddha gefahren (71 m) und zur Panda Base in Chengdu. Pandas sind so unglaublich putzig! Wie kann ein Tier bloß so niedlich sein? Eigentlich wollten wir zum das Pandareservat in Wolong und von dort weiter nach Rilong, das Reservat wurde allerdings nach dem Erdbeben vor zwei Jahren geschlossen und die Straßen dahin sind immer noch nicht wieder befahrbar- an unbefahrbare Straßen muss man sich in Sichuan gewöhnen. Also haben wir unseren Plan spontan geändert und sind nach Moxi weitergefahren, einem kleinen Ort am Fuße des Hailuogou Gletschers. Der Eintritt zum Gletscher war jedoch exorbitant hoch (und in den Alpen gibt es schöne Gletscher für lau) und die Wolken zerstörten jede Hoffnung, einen Blick auf den Gongga Shan werfen zu können (schöner 7000er, der bei gutem Wetter sichtbar ist)- also haben wir nur den Abend in Moxi verbracht und am nächsten Morgen den ersten Bus nach Kangding genommen, wo wir uns eine Mitfahrgelegenheit nach Tagong gesucht haben: wir hatten Glück und haben zwei freundliche Tibeter mit einem großen neuen Jeep erwischt, die sich nicht nur Mühe gegeben haben, eine Unterhaltung zu führen (sie konnten etwa so viel englisch wie ich chinesisch), sondern uns auch mit Äpfeln und getrocknetem Yakfleisch versorgt haben. Tagong ist ziemlich tibetisch, voller Pferde und Straßenhunde, die Männer laufen in dicken fellgefütterten Jacken herum (die sie nur halb anhaben, während die andere Hälfte irgendwie gewickelt wird, das ist wichtig ...), die Frauen mit leuchtend pinken Tüchern um den Kopf und großen Silberohrringen. Der Ort liegt auf 3700 m und auch wenn man die Höhe nicht sieht (er ist umgeben von grünen Hügelchen, das ganze wirkt etwas wie Alpenvorland), man merkt sie doch gewaltig: schon kurze Stücke bergauf sind einfach unglaublich anstrengend. Zur Stärkung gab es salzigen Yakbuttertee (auf eine etwas komische Art lecker- Stefan fand ihn nur komisch..) und Buttermomos (tibetische Dumplings) im Khampa Cafe, das von einer Amerikanerin geführt wird, die mit einem tibetischen Nomaden zusammen ist und ein Kind hat..Wo die Liebe hinfällt:) Den nächsten Tag haben wir damit verbracht, über die Hochebene zu wandern und die Gebetsfahnen überall zu bestaunen. Dann ging es über den Sichuan-Tibet- Highway weiter nach Litang. Highway ist vielleicht etwas hochgegriffen für diese Buckelpiste- aber die Sicht entschädigte für den schmerzenden Hintern. Berge um Berge um Berge, 4700m hohe Pässe, über die der Minibus sich quält, grasende Yaks, Nomadenzelte...und auch hier oben leider überall Müll. Die Sauerei fand ihren Höhepunkt in Litang selbst: die Landschaft ist ein Traum, aber die Wiesen rund um die Stadt sind eine einzige Müllkippe. Am nächsten Morgen sind wir am Kloster mit den gebetsmühlendrehenden Tibetern vorbei auf einen der Hügel gewandert. Da der Ort schon auf 4000 m liegt, ist man relativ schnell bei 4500 m- und ich musste einsehen, dass die Reiseführer mit ihren Warnungen vor der Höhenkrankheit doch nicht übertreiben. Darum haben wir nachmittags einen Minibus nach Daocheng genommen, um von dort nach Shangri-La weiterzufahren (mit einem Tag Verspätung: der Bus nach Shangri-La ist losgefahren und nach 30 min wieder umgekehrt nach Daocheng: kaputt, nächster Bus fährt morgen. Immerhin hatten wir ein nettes Hostel mit Grasplantage im Garten...). Shangri-La ist zweigeteilt: eine neue häßliche chinesische Stadt und die Altstadt, die allerdings nur aus Souvenirshops, Hostels und auf Touristen ausgelegte Cafes und Restaurants besteht. Von Shangri-La aus wollten wir weiter nach Deqin- der reguläre Bus fährt allerdings nur alle 5 Tage wegen einer Baustelle. Im Hostel haben wir allerdings erfahren, dass Minibusse trotzdem fahren und drei Israelis gefunden, die mitfahren wollten. Die Straße war zur Abwechslung nur zur Hälfte Buckelpiste, die andere Hälfte war Schlammloch, aus dem man den Minibus zwischendurch auch mal herausziehen musste. Immerhin blieb uns das chinesische Radiogedudel erspart- es wurde durch israelische Hits ersetzt :) Zu Fuß ging es dann weiter nach Yubeng- ein Ort, der nur über Wanderwege zu erreichen ist und durch Maultiere versorgt wird. Von dort wanderten wir zum Sacred Waterfall und aufgrund mangelnder Sicht und Regens zurück zum Punkt, wo die Busse abfuhren. Immerhin konnten wir auf der Rückfahrt noch einen kurzen Blick auf die schneebedeckten Gipfel erhaschen.<br />Zurück in Shangri-La nahmen wir einen Bus zur berühmten Tigersprungschlucht- DIE Wanderung in China, die alle machen. Der Weg war auch wirklich nett, am zweiten Tag nahmen wir einen wunderschönen Umweg über Bambuswald und Wasserfall- und dann kamen wir zu einer Straße. Laut chinesischer Karte sollten es 5 km bis zum Ort mit Fähre sein- nach 2 Std. straffen Laufens ohne Pause waren wir endlich da. Immerhin erwischten wir gerade noch die Fährmänner, die uns übersetzten nach Daju, von wo aus wir am nächsten Morgen einen Bus nach Lijiang nahmen. Dort im Hostel angekommen wurden wir herzlich ausgelacht: normale Menschen nehmen in der Mitte der Schlucht, wo die häßliche Straße beginnt, einen Bus- nur Stefan und ich sind den ganzen Mist gelaufen... In Lijiang hatten wir noch 2,5 Tage, die wir mit Stadtbesichtigung, einer Radtour ins Dorf Baisha und einem Tagesausflug nach Dali verbracht haben. Und dann ging es schon wieder zurück nach Beijing, wo wir nach einem Tag Erholung und Silk Street noch einmal zur großen Mauer bei Jinshanling aufgebrochen sind und tatsächlich einen Sonnenuntergang auf der Mauer erlebt haben (ansonsten ist Jinshanling nicht so berauschend: ziemlich touristisch und ziemlich restauriert, genau wie das angrenzende Simatai).<br />Bilder folgen...<br /><br />China ist ein absolut faszinierendes Land zum Reisen, wir sind nirgends wirklich steckengeblieben, auch wenn man sich manchmal fühlte wie am Ende der Welt...Man hätte noch so viel mehr Zeit hier verbringen können. <br /><br />Kleinere Steine und Felsbrocken auf der Straße werden nicht weggeräumt, sondern mit schwarz-gelben oder rot-weißen Streifen fein säuberlich bemalt, damit man sie auch sieht...Das passt irgendwie zu China: anstatt Probleme zu beheben und Dinge auf die einfache, intuitive Art und Weise zu organisieren, verschwendet man lieber (Arbeits-)Zeit und Geld, um es irgendwie anders und am liebsten provisorisch zu machen... Und bevor ich noch philosophischer werde, höre ich für heute auf ;)Thu, 16 Sep 2010 08:15:24 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/76892252/Nach-zwei-langen-wundersch-nen-Urlauben-miturn:www-soup-io:1:76892252regular Nachdem Hauke gestern Mittag angekommen ist, haben wir noch einen kurzen Ausf... {"tags":[],"type":"regular","title":null,"source":null,"body":"Nachdem Hauke gestern Mittag angekommen ist, haben wir noch einen kurzen Ausflug Richtung Trommelturm und Nanluogou Xiang gemacht, um einen ersten Eindruck zu gewinnen, bevor wir uns abends mit Jochen und Steff zum Pekingente-Essen getroffen haben. Au\u00dfer Pekingente gab es noch so etwa die H\u00e4lfte der restlichen Karte- man muss seinen G\u00e4sten ja schlie\u00dflich auch etwas bieten. Anschlie\u00dfend sind wir nach Houhai gerollt, um noch etwas zu trinken. Daf\u00fcr haben wir uns leider die schlechteste Bar der Gegend ausgesucht- mein Pina Colada war Milch mit Alkohol und die mit R\u00fcckkopplungen versetzte Livemusik machte auch auf den Sofas drau\u00dfen jede Unterhaltung unm\u00f6glich.\u003Cbr /\u003EHeute gab es dann Crashkurs Peking: Verbotene Stadt (unglaublich voll und wenn man sich an die Geb\u00e4ude und Tempel hier gew\u00f6hnt hat, auch nicht mehr so eindrucksvoll- aber riesig.), Tian Anmen-Platz, Dazhalan Lu, die Essensstra\u00dfe in der Wangfujing, Mango Mango und heute Abend noch meine Lieblings-Chinesenstra\u00dfe mit Fladenbrot und gegrillten Gem\u00fcsespie\u00dfen...Morgen fr\u00fch geht es dann schon los nach Hong Kong (und von dort aus weiter, irgendwie hoch und \u00fcber Xi\u00b4an)...\u003Cbr /\u003EDas Wetter pr\u00e4sentiert sich gerade von seiner besten Seite: Pekingtypische schlechte Sicht, gepaart mit dr\u00fcckender Hitze, die einen nach 2 min drau\u00dfen aussehen l\u00e4sst wie einen begossenen Pudel. Ich habe mittlerweile eingesehen, dass ich auf Klimaanlagen doch nicht verzichten kann. Und in S\u00fcdchina wird das bestimmt nicht besser- ich schmelze!"} Nachdem Hauke gestern Mittag angekommen ist, haben wir noch einen kurzen Ausflug Richtung Trommelturm und Nanluogou Xiang gemacht, um einen ersten Eindruck zu gewinnen, bevor wir uns abends mit Jochen und Steff zum Pekingente-Essen getroffen haben. Außer Pekingente gab es noch so etwa die Hälfte der restlichen Karte- man muss seinen Gästen ja schließlich auch etwas bieten. Anschließend sind wir nach Houhai gerollt, um noch etwas zu trinken. Dafür haben wir uns leider die schlechteste Bar der Gegend ausgesucht- mein Pina Colada war Milch mit Alkohol und die mit Rückkopplungen versetzte Livemusik machte auch auf den Sofas draußen jede Unterhaltung unmöglich.<br />Heute gab es dann Crashkurs Peking: Verbotene Stadt (unglaublich voll und wenn man sich an die Gebäude und Tempel hier gewöhnt hat, auch nicht mehr so eindrucksvoll- aber riesig.), Tian Anmen-Platz, Dazhalan Lu, die Essensstraße in der Wangfujing, Mango Mango und heute Abend noch meine Lieblings-Chinesenstraße mit Fladenbrot und gegrillten Gemüsespießen...Morgen früh geht es dann schon los nach Hong Kong (und von dort aus weiter, irgendwie hoch und über Xi´an)...<br />Das Wetter präsentiert sich gerade von seiner besten Seite: Pekingtypische schlechte Sicht, gepaart mit drückender Hitze, die einen nach 2 min draußen aussehen lässt wie einen begossenen Pudel. Ich habe mittlerweile eingesehen, dass ich auf Klimaanlagen doch nicht verzichten kann. Und in Südchina wird das bestimmt nicht besser- ich schmelze!Mon, 26 Jul 2010 15:47:49 GMThttp://KaroLeo.soup.io/post/67425235/Nachdem-Hauke-gestern-Mittag-angekommen-ist-habenurn:www-soup-io:1:67425235regular